ShakespeareDerSturmTheTempest

Der Sturm

BrotfabrikBühne (Berlin)
1. bis 5. November und 15. bis 18. November 2010

DANKE an Mandy Rudski aus dem Ensemble der Volksbühne, die für die verletzungsbedingt ausfallende Eva Medusa Gühne einspringen wird.

Der auf eine einsame  Insel verbannte Zauberer Prospero sinnt auf Rache an seinen Widersachern. Er entfesselt einen grauenvollen Sturm, der sie ihm ausliefert. Doch die Insel birgt Geheimnisse, die kaum berechenbare Ereignisse und Emotionen auslösen . Es  werden mörderische Pläne geschmiedet. Wird seine Strategie dennoch aufgehen – die Mordkomplotts scheitern?

In Shakespeares romantischem und relativ selten gespielten Stück  treffen wir auf ein verzweifeltes aber sehr kultiviertes Inselmonster (oder ist es nur ein Eingeborener?), eine liebestolle Minderjährige, die eigentlich nur Papierschiffe aus den Büchern ihres Vaters falten kann, und andere, mehr als merkwürdige Zeitgenossen.
Es spielen Eva Medusa Gühne/Mandy Rudski, Moritz Röhl und Wolfgang Gundacker.
Kostümberatung: Paula Zeh, Regie: Bert Bredemeyer.

Prospero über Caliban:
Es soll ja immer wieder Gutmenschen geben, die behaupten, dass die Sklaverei veraltet oder sogar unmenschlich sei.
Von meinem Caliban kann ich mit Stolz sagen, dass es ihm durch mich besser geht, als jedem anderen Ureinwohner in diesem Teil der Welt. Der Wilde braucht Ordnung und feste Regeln, wie jedes Kind oder Haustier.

Caliban zum toten Prospero:
"Die Heimat der Sklaven ist der Aufstand...und am Galgen werde ich wissen, dass meine Komplicen die Neger aller Rassen sind." (Sasportas in Heiner Müller DER AUFTRAG)
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